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Das Antragsmodell
Das Antragsverfahren ist das Modell, das sich eng an den Wortlaut der gesetzlichen Bestimmung anlehnt. Es sieht vor, dass der Makler dem Kunden im Anschluss an seine Beratungstätigkeit die Unterlagen desjenigen Produktes zur Begutachtung übergibt, das Gegenstand der Beratung war. Abhängig von der Komplexität des Produktes muss dem Kunden nun Gelegenheit gegeben werden, die Unterlagen zu sichten. Nach Ablauf dieser Zeit, in aller Regel also anlässlich eines zweiten Besuchs, kann der Makler zur Antragsaufnahme schreiten.

Diese Vorgehensweise ist eng an das vom Gesetzgeber Beabsichtigte angelehnt. Problematisch ist zweifelsohne, dass der Makler im Stande sein muss, ad hoc die geforderten Unterlagen zur Verfügung stellen zu können, um seiner Informationspflicht nachzukommen. Da vor einem Erstbesuch regelmäßig nicht feststeht, auf welches Produkt es bei der Beratung hinausläuft, müsste sich der Makler theoretisch mit allen in Frage kommenden Informationsunterlagen bevorraten. Da dies kaum praktikabel erscheint, unterstützen einige Versicherer den Makler durch eine elektronische Bereitstellung der Unterlagen.

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