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Der Vermittler weist seine Sachkunde nicht nach.

Dieser für die Erlaubniserteilung grundsätzlich notwendige Nachweis erfolgt durch eine vor der IHK erfolgreich abgelegte Prüfung, dass er die für die Versicherungsvermittlung notwendige Sachkunde über die versicherungsfachlichen, insbesondere hinsichtlich Bedarf, Angebotsformen und Leistungsumfang, und rechtlichen Grundlagen sowie die Kundenberatung besitzt; es ist ausreichend, wenn der Nachweis durch eine angemessene Zahl von beim Antragsteller beschäftigten natürlichen Personen erbracht wird, denen die Aufsicht über die unmittelbar mit der Vermittlung von Versicherungen befassten Personen übertragen ist und die den Antragsteller vertreten dürfen.

Ausnahme: „Alte-Hasen-Regelung“

Mit dem 1. Januar 2009 trat eine Reihe von Änderungen der Versicherungsvermittlungsverordnung in Kraft, so auch des § 1 Absatz 4 dieser Verordnung (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008, Teil I, Nr. 64, S. 2969 ff.), der die „Alte-Hasen-Regelung“ beschreibt. Hiernach bedürfen Personen, die seit dem 31. August 2000 selbstständig oder unselbstständig ununterbrochen als Versicherungsvermittler oder als Versicherungsberater tätig waren, keiner Sachkundeprüfung. Der Halbsatz „ wenn sie sich bis zum 1. Januar 2009 in das Register nach § 11 a der Gewerbeordnung haben eintragen lassen oder die Erlaubnis beantragt haben“ wurde gestrichen, womit „Alte-Hasen-Regelung“ ohne zeitliche Beschränkung gilt.
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